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Klimadecken Lexikon

Wissenswertes

Hier finden Sie ein umfassendes Glossar mit den wichtigsten Begriffen rund um Kühldecken sowie ausgewählte Fachartikel.

Glossar

Die wichtigsten Fachbegriffe einfach erklärt.

Strahlungsaustausch

Das Grundprinzip der Kühldecke. Statt kalter Luft wird die Deckenoberfläche gekühlt. Warme Oberflächen im Raum (Menschen, Geräte) geben ihre Wärme per Infrarotstrahlung an die kühle Decke ab. Dieser Wärmeaustausch geschieht völlig geräuschlos und ohne Luftbewegung (Zugluft).

Taupunkt

Die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit an einer Oberfläche kondensiert. Moderne Kühldeckensysteme werden so geregelt, dass die Oberflächentemperatur immer sicher über dem Taupunkt liegt, um Kondensation (Tropfenbildung) zu vermeiden. Taupunktsensoren sind hierfür entscheidend.

Stille Kühlung

Ein Hauptvorteil von Kühldecken. Da keine Ventilatoren oder Luftdüsen benötigt werden, um kalte Luft zu bewegen, arbeitet das System komplett geräuschlos. Dies führt zu einem sehr hohen Raumkomfort und einer besseren Konzentrationsfähigkeit.

Behaglichkeit

Beschreibt das subjektive Wohlbefinden eines Menschen in einem Raum. Kühldecken sorgen für eine hohe Behaglichkeit, da sie für gleichmäßige Raumtemperaturen ohne unangenehme Luftzüge oder große Temperaturunterschiede sorgen.

Kühl-/Heizleistung (W/m²)

Gibt an, wie viel Watt Kühl- oder Heizenergie pro Quadratmeter aktiver Deckenfläche abgegeben oder aufgenommen werden kann. Die Leistung hängt von der Wassertemperatur, dem Rohrabstand und dem Deckentyp ab.

Aktivierung

Bezieht sich auf den Anteil der Deckenfläche, der mit wasserführenden Registern zur Kühlung oder Heizung ausgestattet ist. Eine höhere Aktivierung bedeutet mehr Leistung. Ein Teil der Decke wird oft für Einbauten (Leuchten, etc.) freigehalten.

Spreizung (ΔT)

Die Temperaturdifferenz zwischen dem Vorlauf (Wasser, das in die Decke fließt) und dem Rücklauf (Wasser, das aus der Decke fließt). Eine höhere Spreizung bedeutet, dass mehr Energie ausgetauscht wurde.

Deckensegel

Frei im Raum abgehängte, einzelne Deckenelemente, die zur Kühlung, Heizung und Verbesserung der Raumakustik eingesetzt werden. Sie sind ideal für die Nachrüstung und zur gezielten Klimatisierung von Teilbereichen.

Gipskarton-Kühldecke

Ein vollflächiges Deckensystem, bei dem die Kühlregister in Gipskartonplatten integriert sind. Nach der Montage werden die Fugen verspachtelt, wodurch eine nahtlose, homogene Deckenfläche entsteht.