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Raumklima für Forschung & Präzision

Laborklimatisierung mit Wand- und Deckensegeln

Sie liefern die Lastvorgaben. Wir dimensionieren die passenden Wand- und Deckenflächen zum Kühlen und Heizen Ihrer Laborräume.

Systeme entdecken

Neubau · Modernisierung · Nachrüstung

Elektronenmikroskopie-Labor mit weißen Wandmodulen und abgehängten Deckensegeln
Illustrative Raumdarstellung: Wand- und Deckenflächen als Teil des Temperierungskonzepts.

Heiz- und Kühlflächen nach Last auslegen

Ihre Raumlast bestimmt die benötigte Fläche.

Für Elektronenmikroskopie, Analytik und Forschung: Wir stimmen Systemwahl und Flächenbelegung auf Ihre TGA-Planung ab. Sie erhalten eine Auslegung mit passenden Modulen und hydraulischer Aufteilung.

Temperatur gezielt führen

Verteilte Heiz- und Kühlflächen unterstützen eine gleichmäßige Temperierung. Regelzonen werden auf Raum und Wärmelasten abgestimmt.

Weniger forcierte Luftbewegung

Strahlungsflächen übertragen Wärme ohne einen Ventilator am Modul. Die notwendige Laborlüftung lässt sich separat darauf abstimmen.

Ohne Ventilator am Segel

Die Flächen selbst benötigen kein Gebläse. Pumpen, Armaturen und Leitungen werden im Schall- und Schwingungskonzept berücksichtigt.

Wand. Decke. Zusammenspiel.

Heiz- und Kühlsysteme für Ihre Laborräume

Drei vertikale Wandsegel mit hydraulischen Anschlüssen zur Temperierung eines Laborraums

01 / Wandflächen nutzen

Wandmodule & Wandsegel

Aktive Wandflächen kühlen oder heizen dort, wo ausreichend freie Fläche verfügbar ist. Das ist besonders interessant, wenn Lüftungskanäle, Beleuchtung oder Medienversorgung die Decke bereits belegen.

  • Anordnung passend zu Flächenbedarf und Raumgeometrie
  • Freie Zugänge und Wartungsflächen einplanen
  • Hydraulische Anschlüsse und Regelzonen abstimmen
Weiße Deckensegel zwischen Leuchten und Lüftungskanälen im Elektronenmikroskopie-Labor

02 / Deckenflächen aktivieren

Deckensegel zum Kühlen & Heizen

Frei abgehängte Deckensegel erschließen die Fläche oberhalb des Laborbetriebs. Position und Abhängung werden mit den technischen Einbauten sowie den notwendigen Montage- und Serviceabständen koordiniert.

  • Modulare Belegung freier Deckenbereiche
  • Mit Wandmodulen kombinierbar
  • Auslegung auf die projektspezifische Raumlast
Mehr zu Kühldeckensegeln

Wand und Decke gemeinsam planen

Reicht eine einzelne Raumseite nicht aus, können Wand- und Deckensegel zusätzliche aktive Fläche erschließen. Die Kombination wird anhand Ihrer Lastvorgaben und der verfügbaren Flächen geprüft.

Laborraum mit großflächigen Wandmodulen zur Raumtemperierung
Wandflächen für die Labortemperierung nutzen. Illustrative Darstellung.

Ihre Unterlagen für die Auslegung

Diese Planungsdaten benötigen wir.

Senden Sie uns die folgenden Angaben aus Ihrer Fachplanung. Damit können wir den Flächenbedarf ermitteln und die Module passend zu Ihrem Raum anordnen.

Heiz- und Kühllast
Benötigte Leistung in W oder kW je Raum oder Zone.
Raum- und Systemtemperaturen
Auslegungs-Raumtemperatur sowie Vorlauf und Rücklauf für Heiz- und Kühlbetrieb in °C.
Grundriss und Raumhöhe
Bemaßte Pläne mit nutzbaren Wand- und Deckenflächen sowie Freihaltezonen.
Hydraulische Randbedingungen
Angaben zur Versorgung, zum verfügbaren Differenzdruck und zu vorgesehenen Regelzonen, soweit vorhanden.
Projekt und Zeitrahmen
Standort, Planungsstand und gewünschter Ausführungszeitraum.

Über den Kontakt können Sie eine E-Mail mit Ihren Plänen und Lastangaben vorbereiten.

Von den Raumdaten zum abgestimmten System

Für Laborbetreiber, Forschungsinstitute, TGA-Fachplaner und ausführende Unternehmen – im Neubau ebenso wie bei der Modernisierung.

  1. 01

    Unterlagen übermitteln

    Sie senden Ihre Planungsdaten. Wir klären offene Punkte und stimmen den Umfang der Auslegung ab.

  2. 02

    Flächen und Technik abstimmen

    Wand- und Deckenbelegung, Leistung, Hydraulik, Regelung und Taupunktschutz gemeinsam mit der Fachplanung festlegen.

  3. 03

    Umsetzung vorbereiten

    Modulbelegung, Systemkomponenten und Anschlussdetails für die Abstimmung mit den ausführenden Gewerken zusammenstellen.

Unsere Planungsleistungen

Wandmodule im Raumkonzept

Hydraulische Anschlüsse und die Verteilung der Module gehören zur Flächenplanung. Öffnen Sie die Bilder für eine größere Ansicht.

Detailansicht vertikaler Wandmodule mit darüberliegenden Rohrleitungen und flexiblen AnschlüssenDetailansicht öffnen ↗
Hydraulische Anbindung: Rohrleitungen und flexible Anschlüsse oberhalb der Wandmodule. Illustrative Darstellung.
Laborraum mit Wandsegeln an mehreren Wänden und technischer Installation unter der DeckeDetailansicht öffnen ↗
Flächenbelegung: Wandmodule auf mehreren Raumseiten, mit freien Zugängen und Durchgängen. Illustrative Darstellung.

Häufige Fragen zur Laborklimatisierung

Wie lassen sich Laborräume mit Wandmodulen und Deckensegeln kühlen?

Wasser durchströmt die aktiven Flächen und nimmt Raumwärme über Strahlungsaustausch und natürliche Konvektion auf. Im Heizbetrieb geben die Flächen Wärme an den Raum ab. Die benötigte Fläche wird aus Raumlast, Systemtemperaturen und der Leistung des ausgewählten Moduls ermittelt.

Sind Wandsegel für Räume mit Elektronenmikroskopen geeignet?

Wandsegel können zur Raumtemperierung in Laboren für Elektronenmikroskopie eingesetzt werden. Estrics dimensioniert die Heiz- und Kühlflächen auf Basis der vorgegebenen Heiz- und Kühllasten, der verfügbaren Wandflächen und der vereinbarten Systemtemperaturen.

Wann sind Wandmodule sinnvoll, wann Deckensegel?

Wandmodule nutzen freie Wandflächen und kommen infrage, wenn die Decke durch Technik oder andere Einbauten belegt ist. Deckensegel nutzen freie Flächen oberhalb des Arbeitsbereichs. Beide Systeme können kombiniert werden; ausschlaggebend sind verfügbare Flächen, Wärmelasten, Zugänglichkeit und die planerisch vorgesehenen Freihaltezonen.

Ersetzen Heiz- und Kühlsegel die Laborlüftung?

Nein. Wand- und Deckensegel übernehmen einen Teil der sensiblen Heiz- und Kühllast. Außenluftversorgung, Abluft, Druckhaltung, Feuchteregelung und gegebenenfalls Filtration bleiben Aufgaben der entsprechend geplanten Lüftungs- und Klimatechnik.

Wie wird Kondensation an Kühlflächen vermieden?

Die Kühlflächen müssen oberhalb der jeweils maßgeblichen Taupunkttemperatur betrieben werden. Dafür sind eine abgestimmte Vorlauftemperaturregelung, Feuchteerfassung und ein geeignetes Taupunktschutzkonzept erforderlich. Bei Bedarf wird die Kühlung begrenzt oder abgeschaltet; notwendige Entfeuchtung erfolgt über die dafür vorgesehene Anlagentechnik.

Ist eine Nachrüstung im bestehenden Labor möglich?

Eine Nachrüstung kann möglich sein, wenn ausreichend geeignete Wand- oder Deckenflächen, tragfähige Befestigungspunkte und eine passende hydraulische Versorgung vorhanden sind. Zusätzlich werden Leitungswege, Regelung, Wartungszugänge und mögliche Betriebsunterbrechungen geprüft.

Welche Angaben benötigt Estrics für eine Projektanfrage?

Benötigt werden Grundriss und Raumhöhe, die vorgegebenen Heiz- und Kühllasten je Raum oder Zone, die Auslegungs-Raumtemperaturen sowie die vorgesehenen Vorlauf- und Rücklauftemperaturen. Angaben zu verfügbaren Wand- und Deckenflächen, hydraulischer Versorgung und Regelzonen ergänzen die Planungsgrundlage.

Ihr nächster Schritt

Bereit für die Auslegung Ihres Labors?

Übermitteln Sie Ihre Unterlagen und lassen Sie uns die passende Flächenbelegung für Ihr Projekt abstimmen.

Welche Unterlagen werden benötigt?